Checkliste Unternehmensverkauf zum Abhaken
Alle Aufgaben vom ersten Gedanken bis zum Closing, in sechs Phasen sortiert. Haken Sie ab, was bei Ihnen bereits erledigt ist – und nehmen Sie die offenen Punkte als PDF mit.
Eine Checkliste für den Unternehmensverkauf umfasst 25 Aufgaben in sechs Phasen: persönliche Vorbereitung (Ziele und Vertraulichkeit klären), Dokumentation (Jahresabschlüsse, Verträge, Executive Summary), Unternehmensbewertung (EBIT normalisieren, Multiple bestimmen), strategische Positionierung (USP und Käufertypen), Recht und Steuern (Vertragsprüfung, Steuerstruktur) sowie Vermarktung (Exposé, Käuferansprache, Due Diligence, Closing). Die Vorbereitung dauert typischerweise drei bis sechs Monate, der anschließende Verkaufsprozess weitere sechs bis zwölf Monate.
Der Unternehmensverkauf ist für die meisten Inhaber die wichtigste Transaktion ihres Lebens – und sie haben genau einen Versuch. Diese Checkliste führt Sie durch alle 25 Schritte in sechs Phasen: von der persönlichen Zielsetzung über die Unternehmensbewertung bis zum Closing.
So nutzen Sie die Liste am besten: Gehen Sie einmal durch und haken Sie ab, was in Ihrem Unternehmen bereits erledigt ist. Am Ende sehen Sie, welche Aufgaben noch offen sind. Diese offenen Punkte können Sie sich als PDF zuschicken lassen und in Ruhe abarbeiten. Ohne Anmeldung, und wir sehen nicht, was Sie angeklickt haben.
Ihre erledigten Schritte
Ihre Auswahl bleibt in diesem Browser gespeichert, falls Sie später weitermachen möchten.
1 Phase 1: Persönliche Vorbereitung
Bevor Sie den Unternehmensverkauf angehen, sollten Sie über Ihre Ziele und die Zeit danach im Klaren sein. Der häufigste Grund für abgebrochene Prozesse ist nicht ein zu niedriger Preis, sondern ein Verkäufer, der kurz vor dem Closing merkt, dass er nicht weiß, was danach kommt.
2 Phase 2: Dokumentation & Unterlagen
Aussagekräftige Unterlagen überzeugen nicht nur – sie beschleunigen die Due Diligence erheblich. Jede Woche, die der Prozess länger dauert, erhöht das Risiko, dass etwas dazwischenkommt.
3 Phase 3: Unternehmensbewertung
Eine fundierte Unternehmensbewertung ist die Grundlage für realistische Verhandlungen. Im Mittelstand ist das Multiplikatorverfahren der Standard.
Checkliste oder Exit-Readiness Check – was brauchen Sie?
Die beiden beantworten unterschiedliche Fragen. Viele Unternehmer haben alle Aufgaben erledigt und trotzdem eine schwache Verkaufsbereitschaft – etwa weil der Betrieb ohne den Inhaber nicht läuft. Das eine sagt nichts über das andere aus.
Checkliste
„Was muss ich alles erledigen?"
Prüft die Vollständigkeit: Sind alle Unterlagen da, alle Schritte gegangen, nichts vergessen? Eine Aufgabenliste zum Abarbeiten.
Exit-Readiness Check
„Wie gut ist mein Unternehmen aufgestellt?"
Prüft die Qualität: Inhaberabhängigkeit, Kundenkonzentration, wiederkehrende Umsätze. Zeigt Ihre Werthebel und was der Multiple hergibt.
Zum Exit-Readiness Check →Die Werttreiber, auf die Käufer wirklich schauen
Geringe Inhaberabhängigkeit, diversifizierte Kundenbasis, wiederkehrende Umsätze, dokumentierte Prozesse und eine belastbare zweite Führungsebene. In unserer Praxis ist die Inhaberabhängigkeit mit Abstand der häufigste Grund für Preisabschläge – und gleichzeitig der Hebel, der am längsten braucht. Zwei bis drei Jahre Vorlauf sind realistisch.
4 Phase 4: Strategische Positionierung
Ein Käufer zahlt nicht für das, was Sie aufgebaut haben, sondern für das, was er damit erreichen kann. Diese Perspektive müssen Ihre Unterlagen bedienen.
5 Phase 5: Recht & Steuern
Die steuerliche Struktur entscheidet über sechsstellige Beträge – und manche Gestaltungen brauchen Jahre Vorlauf. Dieser Punkt gehört an den Anfang, nicht ans Ende.
6 Phase 6: Vermarktung & Verkaufsprozess
Ab hier zählt vor allem eines: mehrere Interessenten gleichzeitig. Der strukturierte Ablauf ist kein Selbstzweck, sondern das Mittel, um Wettbewerb zu erzeugen.
Noch offene Aufgaben
Sie haben bereits einiges erledigt. Die offenen Punkte schicken wir Ihnen als PDF – mit den drei wichtigsten davon priorisiert, damit Sie wissen, wo Sie anfangen.
Alle 25 Schritte abgehakt
Damit sind Sie besser vorbereitet als die meisten Verkäufer, die zum ersten Mal in einen Prozess gehen. Wenn Sie die Liste gegen eine zweite Meinung prüfen lassen möchten, sprechen wir 30 Minuten unverbindlich darüber.
Erstgespräch vereinbaren →Häufige Fragen zur Verkaufsvorbereitung
Wie lange dauert die Vorbereitung auf einen Unternehmensverkauf?+
Wann sollte ich mit der Vorbereitung beginnen?+
Brauche ich für die Vorbereitung einen M&A-Berater?+
Welche Unterlagen brauche ich für die Due Diligence?+
Muss ich die Checkliste in einem Durchgang bearbeiten?+
Aufgaben abgehakt – aber wie gut sind Sie aufgestellt?
Die Checkliste zeigt, was erledigt ist. Wie belastbar Ihr Unternehmen für Käufer wirkt, zeigt der Exit-Readiness Check – oder wir besprechen Ihre offenen Punkte direkt.
Weiterführende Artikel
- → Wie verkaufe ich mein Unternehmen? Der komplette Leitfaden
- → Ablauf Unternehmensverkauf: Schritt für Schritt zum Closing
- → Das Multiplikatorverfahren in der Unternehmensbewertung
- → Kostenloser Unternehmenswert-Rechner
- → Steuern beim Unternehmensverkauf
- → Exit-Readiness Check: Wie gut ist Ihr Unternehmen aufgestellt?
Unternehmensnachfolge in Ihrer Region
Diese Checkliste wird halbjährlich auf Vollständigkeit und aktuelle Marktpraxis im deutschen Mittelstand überprüft.
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